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Finished Nizza Marathon in unter 3 Stunden – in 2:57:28. Wow das war anstrengend! Nun aber zum Detailbericht:

Mit meinem Laufpartner Gerhard war ich vergangenes Wochenende zum Marathon des Alpes-Maritimes Nice-Cannes geflogen. Wir verbrachten zwei Tage in der Stadt bzw. einen halben davon in Monaco im Yachthafen. Zuviel wollten wir unsere Beine dann doch nicht beim Sightseeing belasten aber schön war es allemal. Vorallem das Wetter hat mitgespielt. Einzig der Westwind machte uns im Vorfeld etwas Angst im Hinblick auf den bevorstehenden Lauf.

Mehr als 12.000 Läufer starten inzwischen beim French Riviera Marathon in Nizza. Die Strecke von Nizza nach Cannes entlang der franzöischen Rivera ist traumhaft und gehört sicherlich zu den schönsten Marathonstrecken der Welt. Das Profil ist ein wenig wellig und ein fieser Hügel von km 26 bis bis 30 stellt eine Herausforderung dar.

strecke_nizza_cannes

profil_nizza-marathon

Dieses Jahr wurde, aus Sicherheitsgründen nach dem Anschlag in Nizza Anfang des Jahres, der urspüngliche Start in das Allianz Stadion verlegt. Die Strecke blieb jedoch bis auf die ersten Kilometer unverändert. Da die Kleidersäcke spätestens um 7:30 abgegeben sein sollten waren wir bereits recht früh mit dem Shuttlebus am Stadion angekommen. Startschuss war um 8:00 Uhr und es war noch ziemlich bitterkalt – genau kann ich es nicht sagen aber es lt. Wetterbericht wohl um die 4°C. Ich merkte schon früh, dass ich gut in den Lauf reinkam und die ersten Kilometer gingen wie geplant bei 4:02 / 4:01 Pace durch. Bei der 21,1 Halbmarathonmarke fühlte ich mich so stark wie (fast) nie in einem Wettkampf und hielt den Schnitt ohne große Probleme bis Kilometer 32. Die letzten 10 auf die 42 sollten dann noch einmal zu Herausforderung werden und verlangten mir muskulär, vorallem in den Oberschenkeln, so einiges ab. Hier verlor ich etwas Zeit, konnte jedoch bei 2:57:28 sauber unter 3h ins Ziel einlaufen. Die Bedigungen waren, abgesehen von ein wenig Gegenwind zwischen den Kilometern 15 und 25 ziemlich gut und ich glaube temperaturmäßig war es genau richtig für mich. Die Stimmung, vorallem in den Dörfern die man durchquert, war klasse! Im Ziel gab es dann erst einmal etwas zu Essen und ein großer Teil der fußmüden Läufer sprang direkt ins Meer.

Ich war mehr als zufrieden und auch für Gerhard, der bei 3:28 h. ins Ziel kam, war es gut gelaufen.